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Handball Court

SV Kali Wolmirstedt

Die Handballabteilung stellt sich vor

Die Handballabteilung des SV Kali Wolmirstedt e. V. heißt euch herzlich willkommen!

Wir konzentrieren uns auf die Förderung junger Talente sowie auf Spaß und Freude am Handballspiel.

Wir bieten unseren Mitgliedern ein sportliches Domizil und vertrauen auf deren Bereitschaft, einen persönlichen Beitrag zur Realisierung gemeinsamer sportlicher, geselliger und kultureller Aktivitäten zu leisten.

Der Verein und seine Mitglieder betrachten den Ausbau der personellen Basis als ihre ureigenste Aufgabe und legen besonderen Wert auf die Vermittlung gesellschaftlicher Werte wie Zielstrebigkeit, Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Respekt, Disziplin, Verlässlichkeit und Toleranz.

Unsere Geschichte

Die Anfänge des organisierten Sports in Wolmirstedt reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. 1913 wurde mit dem „Sportclub Eintracht“ einer der ersten Sportvereine der Stadt gegründet. Eine besonders lange Tradition besitzt dabei der Handballsport. Nach vorhandenen Aufzeichnungen bestand bereits im Jahr 1922 eine erste Handballabteilung beim MTV 1863 Wolmirstedt. Zu dieser Zeit wurde Handball noch als Großfeldhandball im Freien gespielt und zählte in den 1920er und 1930er Jahren zu den populärsten Mannschaftssportarten in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Der Zweite Weltkrieg unterbrach das Vereinsleben zunächst vollständig. Wie in vielen Städten Deutschlands musste der Sport nach Kriegsende neu organisiert werden. In Wolmirstedt bildete sich am 9. Dezember 1950 die Betriebssportgemeinschaft (BSG) „Einheit“ Wolmirstedt. Diese BSG vereinte mehrere Sportarten und verfügte bereits zur Gründung über eine Herren- und eine Frauenmannschaft im Großfeldhandball. Damit wurde der Handballsport früh zu einem festen Bestandteil des organisierten Sports in der Stadt. 

 


 

 

 

 

 

 

Parallel zum organisatorischen Aufbau wurde auch die sportliche Infrastruktur der Stadt schrittweise verbessert. Zwischen 1948 und 1950 entstand eine provisorische Sporthalle aus dem Saal der Gaststätte Küchenhorn, die es ermöglichte, sportliche Aktivitäten wieder regelmäßig durchzuführen. In den folgenden Jahren wurde die Sportlandschaft weiter ausgebaut. Der erste Spatenstich für das Stadion des Friedens erfolgte 1953, ehe es 1959 eingeweiht werden konnte. Ebenfalls in dieser Zeit wurde zwischen 1959 und 1962 die Friedrich-Ludwig-Jahn-Halle errichtet, die neue Möglichkeiten für den Hallensport eröffnete. 

Eine wichtige strukturelle Veränderung ergab sich Anfang der 1970er Jahre. Durch den Aufbau des Kalibetriebes in Zielitz kam es am 11. Februar 1972 zu einer Neuorganisation des Sports. Aus der bisherigen BSG „Einheit“ Wolmirstedt entstand die BSG „Kali“ Wolmirstedt. Der Verein wurde damit eng mit dem Kalibergbau und dem Betrieb in Zielitz verbunden, der als Trägerbetrieb eine wichtige Rolle im DDR-Sportsystem spielte. 

In den folgenden Jahren entwickelte sich das Vereinsleben weiter dynamisch. Neue Sportstätten wurden geschaffen, darunter die „Halle der Freundschaft“ in den Jahren 1975 bis 1978 sowie später das Stadion „Glück auf“, das 1985 eingeweiht wurde. Der Verein erreichte 1988 mit 1735 Mitgliedern seine bislang höchste Mitgliederzahl und war damit einer der größten Sportvereine der Region. 

Mit der politischen Wende und der deutschen Wiedervereinigung änderten sich auch die Strukturen im organisierten Sport grundlegend. Die Betriebssportgemeinschaften verloren ihre wirtschaftlichen Trägerbetriebe und mussten sich neu organisieren. In diesem Zusammenhang wurde die BSG „Kali“ Wolmirstedt in den heutigen Sportverein „SV Kali Wolmirstedt“ umbenannt. Der Verein entwickelte sich damit zu einem klassischen eingetragenen Sportverein, der seine Aktivitäten auf ehrenamtliches Engagement, Mitgliederbeiträge und kommunale Unterstützung stützt.

Bis heute prägt der SV Kali Wolmirstedt das sportliche Leben der Stadt maßgeblich. Über viele Jahrzehnte hinweg hat sich insbesondere der Handballsport als eine feste Säule des Vereins etabliert. Aufbauend auf einer über hundertjährigen Tradition engagieren sich zahlreiche Trainerinnen und Trainer ehrenamtlich in der Nachwuchsarbeit und sorgen dafür, dass der Handballsport auch für kommende Generationen eine wichtige Rolle im Vereinsleben und in der Stadt Wolmirstedt spielt.

MTV 1863 Wolmirstedt.png
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